Johnson & Johnson

Johnson & Johnson

Der Allrounder in der Gesundheitsbranche

Der Aktienchart, die Dividende, die Zukunftsaussichten – all das deutet auf ein top gesundes und solides Unternehmen hin. Und genauso eins ist Johnson & Johnson. Kaum eine andere Aktiengesellschaft aus der Gesundheitsbranche ist so breit aufgestellt. Johnson & Johnson ist nicht nur mit Pharmaprodukten, sondern auch mit Konsumartikeln und verschiedener Medizintechnik auf dem Markt vertreten.

Von Pflegeprodukten, wie der bekannten Penaten-Creme, über Mundhygiene mit Listerine, hin zu künstlichen Kniegelenken und hochwirksamen Arzneimitteln zur Behandlung von lebensbedrohlichen Erkrankungen. All diese verschiedenen Geschäftsfelder dürften dem Konzern auch in Zukunft wachsende Umsätze und Profite für die Aktionäre bescheren.

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Die Entstehung und das Geschäftsmodell von Johnson & Johnson:

Alles begann im Jahr 1886 in New Jersey (USA) als sich die 3 Brüder Robert, James und Edward Johnson zusammenschlossen und ihre eigene Firma gründeten. Anfangs legten sie den Schwerpunkt auf die Herstellung von Produkten zur sterilen Wundversorgung. Gleich 3 Katastrophen bescherte dem Unternehmen schnelle Bekanntheit und Beliebtheit bei der Bevölkerung. Sowohl im Spanisch-Amerikanischen-Krieg 1898, als auch nach dem Galveston-Hurrikane 1900 und nach dem San-Francisco-Erdbeben 1906 stellte Johnson & Johnson medizinische Produkte zur Soforthilfe teilweise gratis zur Verfügung.

Heute verdient Johnson & Johnson sein Geld in 3 Sektoren. 47% des Umsatzes kommt aus der Pharmazie. Hier wird sich vor allem auf die Behandlung von Krebs, HIV, Nervenleiden und Diabetes konzentriert. 35% des Umsatzes verdient die AG mit Medizintechnik. Dank mehrerer Übernahmen und einer der innovativsten Forschungsabteilung gehört hier J&J zu den weltgrößten Herstellern von medizinischen Implantaten und chirurgischen Instrumenten. Die restlichen 18% des Umsatzes kommen aus der Konsumbranche. Hier verkauft Johnson & Johnson unter anderem die beliebte Bebe-Feuchtigkeits-Creme und rezeptfreie Medikamente wie Imodium und Paracetamol.

Der Johnson & Johnson Aktienchart

Zahlen | Daten | Fakten

zuletzt aktualisiert am: 29. November 2022
Symbol:
JNJ
WKN:
853260
ISIN:
US4781601046
Land:
USA
Marktkapitalisierung:
454.9 Mrd. €
Dividendenrendite:
2.5%
Zahlungsintervall:
quartalsweise
Erste Dividende:
1944

Aussichten

Wie bringt die Zukunft bei Johnson & Johnson?
Das Management von Johnson & Johnson hat sich für die Zukunft bestens aufgestellt. Was viele Langfristinvestoren sicher freuen wird, ist der 4-Punkte-Plan, den der Vorstand umsetzen möchte.
1) Man möchte schneller wachsen, als der Markt. 2) Der Gewinn soll schneller gesteigert werden wie der Umsatz. 3) Es wird Wachstum durch eigene Kraft und dank Übernahmen und Kooperationen angestrebt. 4) Die Dividendenpolitik soll weiterhin so zuverlässig bleiben wie zuvor.

Kann die Dividende weiter gezahlt und erhöht werden?
Hier geht Johnson & Johnson als gutes Vorbild voran. Seit dem Börsengang 1944 wird ununterbrochen eine Dividende gezahlt. Seit 1962 wird diese noch dazu jährlich gesteigert. Den Titel Dividendenkönig bekommen sie also mehr als gerechtfertigt. Aktuell wird eine Dividende von 2,8% gezahlt, was an sich schonmal nicht schlecht ist. Rechnet man aber die jährliche Steigerung von knapp 7% (Durchschnitt der letzten 10 Jahre) hinzu, bekommt man langfristig eine ganz schön üppige Gewinnausschüttung.

Fazit:
Der Gesundheitskonzern Johnson & Johnson glänzt mit hervorragenden Kennzahlen. Man ist breit aufgestellt und bestens gewappnet für die Zukunft. Selbst bei einem Allzeithoch lohnt es sich, langfristig einzusteigen. Wenn die Aktie mal korrigiert – umso besser. Hier hat man wirklich eine top fitte Geldanlage, bei der man nachts sicher gut schlafen kann.

Berechnungskriterium
Wert
Punktzahl
Dividendenrendite
2.5 %
6 von 6
Dividendensteigerungsrate (letzte 5 Jahre)
6.4 %
2 von 6
Ausschüttungsquote
62 %
4 von 6
Zahlung & Steigerung der Dividende
60 Jahre
6 von 6
Kurszuwachs (letzte 10 Jahre)
156.2 %
3 von 3
Gewinnentwicklung (letzte 5 Jahre)
3.2 %
1 von 3
Umsatzentwicklung (letzte 5 Jahre)
4.9 %
1 von 3
Verschuldungsgrad
14.8 %
2 von 3
Gesamtpunktzahl
=
25 von 36

Der Hintergrund

Als ich im Jahr 2018 DividendeOhneEnde startete, suchte ich nach einem Weg schnell und einfach ein Bewertungssystem in meinen Unternehmensvorstellungen zu integrieren. Entstanden ist eine Herzchen-Skala, die abgesehen von einigen Kennzahlen hauptsächlich auf meinem Bauchgefühl beruhte.

Das Problem

Ohne Frage, das eigene Bauchgefühl kann täuschen. Aber auch die Vergleichbarkeit zwischen den Aktien hat unter dem alten Bewertungssystem gelitten. Zu guter Letzt war meine alte Herzchen-Skala eine Momentaufnahme zum Zeitpunkt des Artikelschreibens.

Die Lösung

Ich habe mir intensiv Gedanken gemacht und lange nach einer Lösung gesucht. Mit meinem heutigen datenbasiertem Berechnungssystem kann ich fortlaufend alle meine Aktien im Blick behalten. Dies macht den DividendeOhneEnde-Score vergleichbar, zumal die Daten regelmäßig aktualisiert werden.

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Benedikt Stafflinger

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Hi, ich bin Benedikt. Als Privatinvestor bin ich oft auf der Suche nach interessanten und lukrativen Dividendenaktien. Wenn ich eine Firma gefunden habe, schaue ich mir gerne das Geschäftsmodell und die Zukunftsperspektiven an. Da ich diese Infos nicht für mich behalten will, habe ich DividendeOhneEnde ins Leben gerufen - die Plattform für solide und wachstumsstarke Dividendenwerte. Hier kannst du noch etwas mehr über mich erfahren ...
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Sehr gut, ein weiteres Unternehmen kennst du nun. Allerdings ist es keine gute Idee, blind alle meine vorgestellten Aktien nachzukaufen. Wie würde ich also ein vernünftiges Dividenden-Depot zusammenstellen? Welche verschiedenen Handelsansätze kann man verfolgen? Und ganz wichtig, wie kann man seine eigene Depotperformance tracken?

Zu diesem Theme machte ich mir sehr viele Gedanken und habe lange daran getüftelt. Stolz darf ich meinen Depotplaner mit 5 verschiedene Musterdepots präsentieren. Insgesamt werden 60 Aktien vorgestellt, die langfristig sowohl im Kurs, als auch in der Dividende steigen. Abgesehen davon gebe ich mit meinem Depot-Tracker ein geniales Tool mit an die Hand, um die eigene Performance noch besser im Auge zu behalten.

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