Nike

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Vom Laufschuh-Verkäufer zum Trendsetter

Der Gesundheitstrend wächst stetig an. Immer mehr Menschen achten auf eine gesündere Ernährung, weniger Stress im Alltag und treiben mehr Sport in der Freizeit. Es ist kein Geheimnis, dass faule Menschen schneller und heftiger erkranken, als sportlich aktivere Menschen. Es muss kein Extremsport sein, es genügt schon, wenn man abends anstelle des Fernsehens noch mal eine Runde um den Block geht oder wenn es möglich ist, anstatt mit dem Auto, mit dem Rad in die Arbeit zu fahren. Wie wäre es mit der Treppe anstelle des stickigen Fahrstuhls? Also: Möglichkeiten gibt es viele – hier ist kein Platz für Ausreden!

Von genau diesem anhaltendem Trend profitiert der Weltmarktführer für Sportbekleidung Nike. Und die Chancen stehen sehr gut, dass dieser Trend auch in den nächsten Jahren nicht abbricht.

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Die Entstehung und das Geschäftsmodell der Nike Inc.:

Die Geschichte von Nike beginnt im Juni 1964, als Philip Knight die Firma Blue Ribbon Sports gründet. Nach eigenen Aussagen war er ein “mäßig guter Mittelstreckenläufer” und wusste, dass er nicht das Zeug zum Profiathleten hatte. Doch mit Sport wollte er dennoch sein Geld verdienen. Also verkaufte er japanische Laufschuhe der Firma Onitsuka Tiger, die sich später in Asics umbenannten. Die Nachfrage war riesig, sodass er bald zusätzliches Personal einstellen musste. Sein ehemaliger Laufcoach Bill Bowerman, der selbst an Schuhen tüftelte, um die Effizienz zu steigern, bot ihm eine Partnerschaft an und Knight willigte ein.

Erst 1971 traten sie unter dem Namen Nike (Name der griechischen Göttin des Sieges) auf und stellten erstmals eigene Laufschuhe her. Ihre Schuhe waren deutlich leichter, saßen angenehmer und hatten ein besseres Sohlenprofil als die üblichen Sportschuhe der Konkurrenz. Doch die Geschäfte liefen eher schleppend, da niemand einen unbekannten Schuh von Nike wollte. Zu dieser Zeit waren die weltbekannten Treter von adidas der Renner.

Nike begann nach und nach Sportler zu sponsern. Dadurch machten sie sich erst in der Leichtathletik und später im Basketball einen Namen. Als Nike 1984 Michael Jordan unter Vertrag nahm und zusammen mit ihm eine eigene Kollektion herausbrachte, begann der richtige Aufstieg in die Profiliga. Bis heute wird geschätzt, dass die Zusammenarbeit mit Jordan rund 2,6 Mrd. US-Dollar Umsatz gebracht hat.

Längst produziert Nike nicht nur Laufschuhe, sondern stellt Sportlern die komplette Bekleidung zur Verfügung. Abgesehen vom Sport werden die Produkte aber auch im Alltag sehr gerne getragen. Modefans stehen stundenlang in der Schlange, um sich als Erstes die neuen Sneaker zu kaufen. Für Nike ist das natürlich eine Goldgrube, die noch lange nicht ausgeschöpft ist.

Der Nike Aktienchart

Zahlen | Daten | Fakten

zuletzt aktualisiert am: 29. November 2022
Symbol:
NKE
WKN:
866993
ISIN:
US6541061031
Land:
USA
Marktkapitalisierung:
160.4 Mrd. €
Dividendenrendite:
1.2%
Zahlungsintervall:
quartalsweise
Erste Dividende:
1984

Aussichten

Was ist in Zukunft geplant bei Nike?
Es ist davon auszugehen, dass in den nächsten Jahren weltweit mehr und mehr Menschen Sport treiben werden. Das sichert die steigenden Umsätze des Weltmarktführers. Nike ist in jüngster Vergangenheit auch sehr digital geworden. So werden eigene Sportapps fürs Handy bereitgestellt, mit denen man unter anderem sein Lauftraining analysieren kann. Natürlich werden hier auch regelmäßig Werbungen für neue Produkte angezeigt. Außerdem gibt es eine Kooperation mit Apple, aus der die Apple Watch Nike+ entstanden ist. Auf diesem Weg bindet man seine Fitness-begeisterten Kunden noch enger an sich.

Lohnt sich die Aktie für Dividendeninvestoren?
Ja, ganz klar. Nike zahlt seit 1984 eine Dividende an seine Aktionäre aus. Seit 2003 wird diese auch jährlich um rund 14% gesteigert. Wenn man das bedenkt, wirkt die Dividendenrendite von aktuell 1,1% gar nicht mal so mickrig. Das Unternehmen schüttet momentan 32% des Gewinnes aus, es bleibt also noch sehr viel Geld im Konzern, um selber weiterzuwachsen und um in neue Produkte zu investieren. Mit 16 Jahren aufeinanderfolgender Dividendensteigerungen gehört Nike zum Dividendenadel.

Fazit:
Nike ist ein zukunftsorientiertes Unternehmen, das stets ein Ohr am Kunden hat. Neue Modetrends können dank einer riesigen Fangemeinde schnell etabliert werden. Die Geschäfte laufen deutlich profitabler, als bei manch anderen Sportartikelherstellern und die Dividende weist eine sehr attraktive Steigerung auf. Die Aktie ist somit nicht nur für Sportbegeisterte ein klasse Investment.

Berechnungskriterium
Wert
Punktzahl
Dividendenrendite
1.2 %
3 von 6
Dividendensteigerungsrate (letzte 5 Jahre)
11.8 %
4 von 6
Ausschüttungsquote
34.7 %
6 von 6
Zahlung & Steigerung der Dividende
20 Jahre
4 von 6
Kurszuwachs (letzte 10 Jahre)
324.2 %
3 von 3
Gewinnentwicklung (letzte 5 Jahre)
6.7 %
2 von 3
Umsatzentwicklung (letzte 5 Jahre)
6.3 %
2 von 3
Verschuldungsgrad
30.6 %
1 von 3
Gesamtpunktzahl
=
25 von 36

Der Hintergrund

Als ich im Jahr 2018 DividendeOhneEnde startete, suchte ich nach einem Weg schnell und einfach ein Bewertungssystem in meinen Unternehmensvorstellungen zu integrieren. Entstanden ist eine Herzchen-Skala, die abgesehen von einigen Kennzahlen hauptsächlich auf meinem Bauchgefühl beruhte.

Das Problem

Ohne Frage, das eigene Bauchgefühl kann täuschen. Aber auch die Vergleichbarkeit zwischen den Aktien hat unter dem alten Bewertungssystem gelitten. Zu guter Letzt war meine alte Herzchen-Skala eine Momentaufnahme zum Zeitpunkt des Artikelschreibens.

Die Lösung

Ich habe mir intensiv Gedanken gemacht und lange nach einer Lösung gesucht. Mit meinem heutigen datenbasiertem Berechnungssystem kann ich fortlaufend alle meine Aktien im Blick behalten. Dies macht den DividendeOhneEnde-Score vergleichbar, zumal die Daten regelmäßig aktualisiert werden.

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Benedikt Stafflinger

Benedikt Stafflinger

Hi, ich bin Benedikt. Als Privatinvestor bin ich oft auf der Suche nach interessanten und lukrativen Dividendenaktien. Wenn ich eine Firma gefunden habe, schaue ich mir gerne das Geschäftsmodell und die Zukunftsperspektiven an. Da ich diese Infos nicht für mich behalten will, habe ich DividendeOhneEnde ins Leben gerufen - die Plattform für solide und wachstumsstarke Dividendenwerte. Hier kannst du noch etwas mehr über mich erfahren ...
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Der Depotplaner inkl. Depot-Tracker

Sehr gut, ein weiteres Unternehmen kennst du nun. Allerdings ist es keine gute Idee, blind alle meine vorgestellten Aktien nachzukaufen. Wie würde ich also ein vernünftiges Dividenden-Depot zusammenstellen? Welche verschiedenen Handelsansätze kann man verfolgen? Und ganz wichtig, wie kann man seine eigene Depotperformance tracken?

Zu diesem Theme machte ich mir sehr viele Gedanken und habe lange daran getüftelt. Stolz darf ich meinen Depotplaner mit 5 verschiedene Musterdepots präsentieren. Insgesamt werden 60 Aktien vorgestellt, die langfristig sowohl im Kurs, als auch in der Dividende steigen. Abgesehen davon gebe ich mit meinem Depot-Tracker ein geniales Tool mit an die Hand, um die eigene Performance noch besser im Auge zu behalten.

Wie ist deine Meinung zu Nike?

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