Wiederkommen lohnt sich:

Jeden Sonntag um 18:00 Uhr eine neue Unternehmensvorstellung

Wiederkommen lohnt sich:

Jeden Sonntag um 18:00 Uhr eine neue Unternehmensvorstellung

Wissenswertes über Dividenden

Die fünf wichtigsten Dividenden Fragen

1Was ist eine Dividende?

Als Aktionär ist man Miteigentümer einer Aktiengesellschaft und wird auch somit am Gewinn des Unternehmens beteiligt. Auf der Hauptversammlung wird unter anderem darüber entschieden, was mit dem Gewinn gemacht wird. Investiert man das Geld wieder zurück in das Unternehmen (Produktentwicklung, Forschung, Marketing, usw.) oder zahlt man den Aktionären eine Gewinnbeteiligung in Form einer Dividende.

2Welche Arten von Dividenden gibt es?

Im Normalfall wird die Dividende bar ausgeschüttet. Der Aktionär bekommt hier einen zuvor festgelegten Betrag pro Aktie auf sein Konto überwiesen. Beispiel: Der Anleger hält 100 Aktien zu einem aktuellen Kurs von 40€. Es werden 1,20€ Bardividende gezahlt. Somit erhält der Anleger 120€ (ohne Steuer).

Bei einigen Unternehmen kann man sich auch für eine Stockdividende (Stock = engl. für Aktie) entscheiden. Hier wird der Zinseszins-Effekt perfekt genutzt. Beispiel: Unser Anleger vom 1. Beispiel bekommt hier statt 120€ Bardividende drei weitere Aktien in sein Depot. Die Steuer fällt erst an, wenn er verkauft.

Hin und wieder gibt es auch eine Ausschüttung in Form von Sachwerten/Sachdividenden. Zum Beispiel kann das eine Beteiligung an einer Tochtergesellschaft sein, die abgespalten wird. Somit ist der Aktionär dann bei beiden Unternehmen investiert.

3Wann und wie oft wird eine Dividende gezahlt?

Das ist von Unternehmen zu Unternehmen verschieden.

Die meisten deutschen Aktiengesellschaften zahlen einmal im Jahr eine Dividende. Diese wird auf der Hauptversammlung festgelegt und auch meistens an diesem Tag ausgezahlt. Der Vorstand macht einen Dividendenvorschlag, dem die Aktionäre in der Regel auch zustimmen.

In Amerika hingegen ist gang und gäbe, dass die Dividende einmal im Quartal gezahlt wird. So bekommt der Aktionär viermal jährlich die Gewinnbeteiligung ausgeschüttet.

Es gibt auch Aktiengesellschaften, die seit mehreren Jahrzehnten eine monatliche Dividende zahlen. Für Anleger, die sich ein geregeltes Nebeneinkommen aufbauen möchten, ist das eine nützliche Variante.

Zu guter Letzt gibt es auch die Unternehmen, die den Gewinn wieder komplett reinvestieren. So wird zum Beispiel in der Technologiebranche das überschüssige Geld nicht an die Aktionäre verteilt, sondern wieder in die Forschung und Entwicklung gesteckt.

4Wie berechnet sich die Dividendenrendite?

Die Dividendenrendite lässt sich leicht ausrechnen. Man teilt die Bardividende durch den aktuellen Aktienkurs und multipliziert das Ergebnis mit dem Faktor 100.

Beispiel:

Dividende: 1,50€

Aktienkurs: 50€

Dividendenrendite = Dividende ÷ Aktienkurs · 100 = (1,50€ ÷ 50€) · 100 = 3%

WICHTIG: Aktien, die eine besonders hohe Dividendenrendite aufweisen, sind nicht zwangsläufig eine rentable Investition. Die Kennzahlen, die auf Finanzportalen oft ausgewiesen sind, werden von Experten erwartet. Wenn eine Aktie aber stark fällt, und man weiterhin von der geschätzten Bardividende ausgeht, erhöht sich die Dividendenrendite. Man sollte also keinesfalls bei der Geldanlage nur auf diese Kennzahl achten!

Beispiel:

Erwartete Dividende: 1,50€

Gefallener Aktienkurs: 20€

Ausgewiesene Dividendenrendite = (1,50€ ÷ 20€) · 100 = 7,5%

5Wann muss man eine Aktie kaufen, um die Dividende zu bekommen?

In der Regel genügt es, wenn sich die Aktie am Tag der Hauptversammlung im Depot befindet. An dem Tag, an dem die Dividende ausgezahlt wird, wird die Aktie "ex Dividende" gehandelt. Das bedeutet, dass der Wert der Dividende vom Aktienkurs abgezogen wird. Es lohnt sich daher nicht, die Aktie kurz vor oder kurz nach der Gewinnausschüttung zu kaufen - das ist im Grunde genommen ein Nullsummenspiel.

Zahlt das Unternehmen mehrmals im Jahr eine Dividende, so gibt es hier bestimmte Haltefristen. Diese sollte man am besten vor der Investition auf der jeweiligen Internetseite des Unternehmens nachlesen. Meistens befindet sich auf der Website ganz unten der Punkt "Investor Relations".

 

Welche Dividenden-Arten gibt es?

Aristokraten

Dividenden Aristokraten sind die Champions an der Börse! Eine Aktiengesellschaft muss über 25 Jahre durchgehend die Dividende steigern können, um sich mit diesem Titel zu schmücken. Man kann also davon ausgehen, dass es sich um ein wirtschaftlich starkes und kerngesundes Unternehmen handelt. Trotz schlimmer Finanz- & Wirtschaftskrisen konnten in der Vergangenheit viele Aristokraten ihre Erfolgsserie fortsetzen. Das ist zwar keine Garantie für die Zukunft, man kann aber davon ausgehen, dass die Geschäftsführung alles tun wird, um diesen begehrten Titel nicht zu verlieren. Aktien mit so einem stabilen Wachstum eignen sich perfekt für eine langfristige Investition.
Mehr erfahren
 

High Yield

High Yield ist Englisch und bedeutet wörtlich übersetzt "hohe Ausbeute". Sucht man in diesem Zusammenhang nach Aktien mit High Yield Dividenden findet man schnell viel negative Presse. Und das ist auch nicht ganz unberechtigt. Man sollte bei Dividenden von über 10% sehr vorsichtig sein. Nichts desto trotz gibt es Unternehmen, die tatsächlich eine sehr hohe Dividende regelmäßig auszahlen können. Allerdings sollte man nicht erwarten, dass diese auch gleichzeitig mit steigenden Kursen glänzen. Für Anleger, die mehr Wert auf die hohe Dividendenrendite, als auf einen steigenden Kurs legen, sind High Yield Aktien sicher eine Überlegung wert. Doch bedenke immer: "Hohe Rendite = Hohes Risiko!"
Mehr erfahren

Konsumaktien

Die Frage, warum Konsumaktien so beliebt sind, lässt sich leicht beantworten. Wenn man mit offenen Augen durch den Supermarkt geht, springen einem immer wieder dieselben Marken ins Gesicht. Ob es Maggi von Nestlé, Gillette von Procter&Gamble oder AXE von Unilever ist, all diese Gegenstände werden ständig von uns gekauft. Da wundert es nicht, dass die Aktienkurse dieser Unternehmen ständig im Aufwärtstrend sind. Und auch die Dividendenhistorien dieser Aktiengesellschaften können sich sehen lassen. So zahlt Procter&Gamble bereits seit 1890 Jahr für Jahr eine Dividende. Für eine langfristige Investition sollte man also nicht nur die Produkte dieser Konsumunternehmen kaufen.
Mehr erfahren
 

Monatliche Dividende

An der Börse kann man sein Geld auch in sogenannte REIT's (Real Estate Investment Trusts) anlegen. Das sind Aktiengesellschaften, die Immobilien erwerben, verpachten und vermieten. Der Anleger bekommt bei den meisten REIT's eine monatliche Dividende. Reinvestiert man hier ständig seine Gewinnausschüttungen, kann man einen schönen Zinseszins-Effekt erzielen. Da die meisten Firmen 90% des Gewinns an die Aktionäre verteilen müssen, bleibt wenig Geld um selber in Wachstum zu investieren. Man sollte also damit rechnen, dass die Kurse deutlich schwanken können. Für Anleger, die sich nebenbei ein kleines passives Einkommen aufbauen möchten, sind solche Investitionen eine gute Wahl.
Mehr erfahren

Fonds

Es ist sinnvoll, sein Depot zu diversifizieren. Das bedeutet, dass man nicht alles auf eine Karte setzt. Und genau das macht ein Fondsmanager. Er sucht die vielversprechendsten Investitionen heraus und reagiert, wenn sich etwas ändert. So tut es nicht weh, wenn eine Aktie fällt. Bei Dividendenfonds kann man zwischen thesaurierenden und ausschüttenden Fonds wählen. Während beim thesaurierenden Fonds das erwirtschaftete Geld sofort in Aktien oder Wertpapiere reinvestiert wird, bekommt man beim ausschüttenden Fonds neue Anteile gutgeschrieben. Beide profitieren bei einer langfristigen Anlage vom Zinseszins-Effekt. Das regelmäßige Besparen eines Dividendenfonds kann sehr effektiv sein.
Mehr erfahren
 

ETF's

Exchange Traded Funds bedeutet übersetzt "börsengehandelter Fonds". Das heißt, dass man die Anteile jederzeit an der Börse handeln kann und das, im Gegensatz zu gemanagten Fonds, ohne Ausgabeaufschlag. Hier wird ein zuvor definierter Index nachgebildet. Einmal aufgesetzt, muss der ETF nicht ständig kontrolliert werden, somit fallen auch Verwaltungsgebühren weg. Es gibt sehr gute Dividenden-ETF's, die besser abschneiden, als gemanagte Fonds. Zum einen liegt das an den geringeren Kosten, zum anderen an der Tatsache, dass Fondsmanager auch nur Menschen sind, die nach ihrem Bauchgefühl handeln. Wer sich regelmäßige Gebühren sparen möchte, sollte sich ETF's genauer ansehen.
Mehr erfahren

Die aktuellsten Unternehmensvorstellungen

 

Investiere nur in eine Aktie, deren Geschäft du auch verstehst.

Warren Buffett

Die aktuellsten Unternehmens-Vorstellungen

Investiere nur in eine Aktie, deren Geschäft du auch verstehst.

Warren Buffett

Weitere Börsen Themen

 

Ich kann zwar die Bahn der Gestirne auf Zentimeter und Sekunde berechnen, aber nicht, wohin eine verrückte Menge einen Börsenkurs treiben kann.

Sir Isaac Newton

Weitere Börsen Themen

Ich kann zwar die Bahn der Gestirne auf Zentimeter und Sekunde berechnen, aber nicht, wohin eine verrückte Menge einen Börsenkurs treiben kann.

Sir Isaac Newton

Empfehlenswerte Finanzbücher

Warren Buffett - Das Leben ist wie ein Schneeball

Seit Jahrzehnten zählt er zu den reichsten Menschen der Welt. In diesem Buch erzählt die Autorin Alice Schneider die Geschichten seines bewegten Lebens. Buffett gewährt damit tiefe Einblicke in sein Privatleben, seine Kindheit und seine Arbeit. Man erfährt mehr über seine Denkweise, über seine größten Siege, aber auch über seine Fehler. Es wird deutlich, dass Warren Buffett auch nur ein Mensch mit Stärken und Schwächen ist.

Der Autorin gelang es, die faszinierende Erfolgsgeschichte des genialen Investors auf Papier zu verewigen.

Jetzt bei Amazon bestellen

Rich Dad Poor Dad - Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen

Warum werden Reiche immer reicher und Arme bleiben arm? Reiche Eltern vermitteln ihren Kindern ganz andere Denkweisen und lehren ihnen den Umgang mit Geld. Robert T. Kiyosaki hatte in seiner Kindheit sowohl einen "Rich Dad", als auch einen "Poor Dad". Schon in frühen Jahren lernte er von seinem "Rich Dad" wie man mit Geld erfolgreich umgehen muss und wie man es für sich arbeiten lässt. Als er das beherzigte, konnte er sich mit 47 Jahren zur Ruhe setzen.

In diesem Buch zeigt Kiyosaki, wie man den Sprung vom "Poor Dad" zum "Rich Dad" macht.

Jetzt bei Amazon bestellen

André Kostolany - Die Kunst, über Geld nachzudenken

André Kostolany wird von vielen als erfolgreicher Börsenguru gefeiert. In seinem letzten Buch, beschreibt er nochmal die Faszination Geld. Er gibt dem Leser wertvolle Tipps und Tricks für die Geldanlage in Aktien mit an die Hand. Zudem nennt er die Faktoren, die das Geschehen an der Börse beeinflussen. Welche Chancen und Risiken  gibt es an den Finanzmärkten? Welche Eigenschaften muss ein erfolgreicher Investor mitbringen?

Mit einer durchdachten Anlagestrategie, viel Geduld und einer Portion Glück, schafft man den finanziellen Erfolg.

Jetzt bei Amazon bestellen